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Die versprengten Deutschen

Unterwegs in Litauen, durch die Zips und am Schwarzen Meer. Mit Fotografien von Kurt Kaindl

Von der Ostsee bis ans Schwarze Meer ist Karl-Markus Gauß gereist auf seiner Suche nach den versprengten Deutschen. Er findet sie in abgeschiedenen Dörfern von urtümlicher Schönheit, in pulsierenden Metropolen wie Vilnius und Odessa.

Er stößt auf Gemeinschaften, die über die Jahrhunderte ihre eigentümliche Lebenskultur bewahrt haben, herausgefordert und bedroht durch Faschismus, Stalinismus und die europäische Wende. Schon längst taugen sie nicht mehr für das einst gängige großdeutsche Pathos – und doch erlebt Karl-Markus Gauß unter ihnen Wundersames, Trauriges und Unerwartetes. Er erzählt uns Geschichten voller Melancholie und Aberwitz, von zähem Beharren und beeindruckender Anpassungskraft.
»Gauß erzählt die Geschichte der ›versprengten Deutschen‹ auf seine Weise, mit Empathie und Ironie: Das letzte Kapitel einer mit Schrecken zu Ende gegangenen Kolonialgeschichte ist eine Sammlung höchst widersprüchlicher, tragischer wie skurriler Geschichten, die von Krieg, Deportation und Vertreibung handeln, von Zwangsassimilation und Entwurzelung.« Karl-Markus Gauß, geb. 1954, lebt als freier Schriftsteller in Salzburg. Er veröffentlicht regelmäßig Literaturkritiken und Essays in den bedeutendsten Zeitungen und Zeitschriften des deutschen Sprachraumes. Ab 1991 Herausgeber der traditionsreichen österreichischen Zeitschrift Literatur und Kritik. 1995 erhielt er den Staatspreis für Kulturpublizistik, 2001 den Ehrenpreis des österr. Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln und 2005 den Manès-Sperber-Preis. Zu seinen Werken zählen u.a. Die Hundeesser von Svinia (2004) und Zu früh, zu spät (2007).

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Die versprengten Deutschen

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